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Handball: Dachse waren cleverer als die Panther

Mit der Niederlage am Samstag setzt sich die Mannschaft um Ines Seidler für den weiteren Verlauf der Saison gewaltig unter Druck. Das diese Partie kein Spaziergang werden wird, war von vorn herein klar. Die ersten Minuten der Begegnung spielten beide Teams auf Augenhöhe, dann setzen sich die Freiberger nach und nach langsam ab. Die Tore-Differenz von vier Treffern zur Pause hinterließ einen faden Beigeschmack. Die Panther machten beim Gang in und vor allen Dingen aus der Kabine nicht den Eindruck, das gegnerische Angriffsspiel zu unterbinden oder deren Deckungsvariante mit den eigenen Angriffsbemühungen Paroli bieten zu können. Die Freiberger Gäste spielten auch in der 2. Hälfte den "besseren" Handball. Schneller, flüssiger, kombinationssicherer präsentierten sich die Dachse. Auch die Paraden von Torhüter Helmut Feger reichten nicht, um die Panther wieder ins Spiel zu bringen. So liefen die USVler in der 40. Minute einem 6-Tore-Rückstand hinterher. Zwischen der 41. und 48. Minute sorgte u.a. Sascha Nikisch mit vier Toren für eine wesentliche Verkürzung des Rückstands.  Franz Flemming parierte einen Strafwurf und das Trainerteam änderte die Abwehrvariante. Zu diesem Zeitpunkt kehrte auch der Kampfgeist zurück und und das Publikum honorierte auch die wieder gewonnene Zuversicht auf einen Punktgewinn. So entwickelte sich die verbleibende Spielzeit zu äußerst spannenden und Nerven aufreibenden Schlussminuten. Nun rächten sich die zahlreich vergebenen 100%- Torchancen. Auch wenn die Panther in den letzten drei Minuten noch vier Treffer markierten, gelang es nicht, die schnellen Gegentore zu verhindern. Die USV-Spieler konnten zwar die zweite Hälfte mit 20 Treffern für sich entscheiden, unterlagen aber letztendlich mit 30:32 Toren. Nicht nur die Chancenverwertung, sondern auch die fehlende Agressivität über weite Strecken der Partie führten zum wiederholten Punktverlust. Nur zwei Zeitrafen und kein heraus geholter Siebenmeter lassen durchaus die notwendige Härte und Einsatzbereitschaft vermissen, welche für solche Spiele in dieser Liga zu erwarten sind. Mit der Niederlage gingen nicht nur die Punkte verloren, sondern auch nach dem Aue-Spiel der zweite direkte Vergleich. In der Tabelle hat sich in der unteren Hälfte nichts Wesentliches verändert. Alle anderen Mannschaften, welche hinter den den Panthern stehen, haben ebenfalls verloren.

Ziel muss es nun sein, die beiden Februar-Partien für sich zu entscheiden. Am nächsten Wochenende gehts zum Schlusslicht nach Jena. Nach den Winterferien kommt Oebisfelde in die heimische Halle. Beide Mannschaften stehen am Tabellenende - vier Punkte sind nun Pflicht, um nicht in den Abstiegskampf gezogen zu werden.

Einen ausführlichen Spielbericht findet man wie immer unter www.usv-erste-handball.de sowie einen Mitschnitt der Begegnung auf TV Halle.           

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