
Staßfurter sorgen für einen hervorragenden Saisonabschluss
Am Samstag spielten die Panther in der Salzlandhalle vor einem zahlreich erschienenen Publikum. Der Staßfurter Hallensprecher würdigte nicht nur die Spielerabgänge und Verabschiedungen der eigenen Mannschaft, sondern erwähnte auch das Karriereende und letzte Spiel für Helmut Feger und den runden Geburtstag unseres Co-Trainers Robert Wagner. Beide sind auch in Staßfurt gut bekannt und wurden mit dem entsprechenden Applaus der Zuschauer bedacht.
Das letzte Derby der Saison nahm einen interessanten Verlauf. Eine deutliche 5:1 Führung der Gastgeber egalisierten die Panther erst spät. In der 23. Minute erzielte Chris Heyer den 11:11 Gleichstand. Allerdings fehlte weiter die konstante Leistung im Angriff und Abwehr und die Panther gerieten zur Halbzeit wieder in einen 17:13 Rückstand. Nach dem Seitenwechsel gab es einige Veränderungen auf den Positionen. Drehen konnten die Panther die Partie allerdings nicht. Für die mitgereisten Fans gab es nochmal einen Lichtblick, als Theo Plitz in der 50. Minute den Ausgleichstreffer zum 28:28 erzielte. Aber schnell führten die Rot-Weißen wieder mit drei Toren.
Beim Stand von 34:32 nahm der Gastgeber eine Auszeit und die verbleibenden zwei Minuten gereichten beiden Teams zur Ehre. Helmut Feger warf unter dem Applaus der anwesenden noch ein Tor, hielt ein Strafwurf und Steffen Cieszynski beendete ebenfalls mit einem Wurf auf das Gästetor seine Handball-Karriere in der Salzlandhalle.
Die Staßfurter Verantwortlichen gaben den Spielern den Raum, um sich standesgemäß vom Handballsport und von den Fans zu verabschieden. Vielen Dank an alle Beteiligten aus Staßfurt für die sportliche Geste!
Die Saison endet für die Panther im wahrsten Sinne des Wortes ausgeglichen. Mit 30:30 Punkten landen die Panther nach einigen Hoch- und Tiefs in der Liga auf Platz 8 und gehen in den verdienten Erholungsurlaub.
Wir danken allen Sponsoren, Partnern, Unterstützern und Fans für diese Saison! Die nächsten Herausforderungen warten schon. Auch in der nächsten Spielserie wollen die Panther mit einem schlagkräftigen Kader in der Spiel“hölle“ am BIZ für Tore, Siege und Erfolge sorgen.
Das letzte Heimspiel der Saison 2025/26 war wieder ein emotionaler Höhepunkt in der aktuellen Spielserie. Nur das Ergebnis des Spiels passt nicht so ganz in das Gesamtbild. Die USV Halle Panther unterlagen mit 36:40 dem HC Glauchau/Meerane. Eingerahmt und getragen wurde die Partie von mehreren Verabschiedungen. Gleich fünf Spielern wurde DANKE gesagt. Tino Loerzer und Paul Zänker sowie Oliver Middell verlassen den Verein. Theo Plitz wird weiterhin der 2. Mannschaft zur Verfügung stehen. Ein Großteil der Zuschauer war gekommen, um Helmut Feger zu verabschieden, welcher nach 26 Jahren in „Handball-Rente“ geht. Anscheinend war die kurze Zeremonie vor dem Spiel Anlass genug, um nach Anpfiff des Spiels mit einigen Anlaufschwierigkeiten kämpfen zu müssen.
Die Panther sahen sich nach kurzer Zeit mit einem 1:6 Rückstand konfrontiert. Die Glauchaer nahmen von Beginn an ordentlich an Fahrt auf. Insbesondere Sebastian Poppitz war selten zu stoppen. Nicolas Berends eröffnete die Aufholjagd. Das erste Remis gelang in der 16. Minute, indem Chris Heyer mit seinem Treffer den 10:10 Gleichstand herstellte. Danach war die Partie offen. Eine abermalige Zwei-Tore-Führung glich Tom Kryszon in der 25. Minute zum 15:15 aus. Wieder war es Nicolas Berends, welcher mit weiteren drei Toren mit dafür sorgte, dass die Panther mit einer 19:17 Führung in die Kabinen gingen.
In der Halbzeitpause wurde unter viel Applaus die C1-Jugend ausgezeichnet. Mit überragenden 36:0 Punkten holten sie den Meistertitel in der Oberliga.
Dies sollte Ansporn genug sein, die zweite Hälfte erfolgreich zu Ende zu spielen. Chris Heyer erhöhte auf 20:17. Der Vorsprung war allerdings in der 40. Minute aufgebraucht. Die Gäste erzielten das 26:26. Ihr unbedingter Wille, hier zwei Punkte mitzunehmen, war deutlich zu spüren. Bis zu 30:30 gab es einen offenen Schlagabtausch. Theo Plitz hielt mit seinen Toren von der rechten Außenposition die Begegnung im Gleichgewicht. Nach einer Gäste-Auszeit nahm der HC aus Glauchau noch einmal Fahrt auf. Einfache Fehler der Panther konnten effektiv genutzt werden. So konnten die Sachsen sich mit vier Treffern absetzen. Tobias Greif erzielte mit einem Doppelschlag zwar noch mal den Anschlusstreffer zum 34:35, aber anschließende Chancen wurden von den Panthern in den Schlussminuten nicht gut verwertet. Die Glauchauer witterten ihre Chance auf den Sieg und spielten die letzten Angriffe souverän zu Ende. Der Sieg der Gäste trübte kaum die gute Stimmung in der Halle. Für die Sachsen eröffnete der Erfolg am vorletzten Spieltag allerdings noch einmal die Möglichkeit, dem Abstieg Paroli zu bieten. Eine Entscheidung wird es nun tatsächlich erst mit den Spielen zum Saisonende am nächsten Samstag geben.
Für die Panther heißt es jetzt, am letzten Spieltag um Platz 6 zu kämpfen. Mit einem Sieg könnte man im direkten Duell die Plätze mit Staßfurt tauschen.
Es spielten:
Feger, Middell, Berends, N. 11, Berends, S. 3, Kosak 2, Kurrat 1, Greif 2, Heyer 5, Zänker 0, Plitz 7, Kryszon 5
Das vorletzte Heimspiel der Saison hatte es in sich. Die Zuschauer waren zahlreich erschienen und jeder in der Halle erwartete ein heißes Derby. Diese Erwartungen erfüllten sich im Laufe des Spiels auch komplett. Mit einem denkbar knappen 35:34 Erfolg konnten die Panther auch das Rückspiel gegen die HG 85 Köthen für sich entscheiden.
Den Torreigen eröffneten die Gäste. Chris Heyer zog nach und das 1:1 sollte für lange Zeit der einzige Ausgleichstreffer für die Panther sein. Den besseren Start erwischen die Köthener. Ein gut aufgelegter Torwart im Tor der Gäste konnte in der Anfangsphase einige Wurfversuche der Panther entschärfen uns so führten die Bachstädter folgerichtig mit 3:7 nach acht Minuten. Eine etwas hohe Fehlerquote im Zusammenspiel und im Abschluss der Panther verhinderte den abermaligen Ausgleich. So nahm das Trainerteam der Hallenser nach 16 Minuten beim Stand von 9:12 die erste Auszeit. Paul Zänker sorgte dann für den Anschlusstreffer zum 11:12. Die Hoffnung der heimischen Fans auf den nahenden Treffer zum Remis wurde allerdings nicht erfüllt. Die Köthener setzen sich wieder auf vier Tore ab. Doch die weitere Verfolgungsjagd der Panther zeigte Wirkung uns sprach für die Moral der Mannschaft. Kurz vor Pausenpfiff war die Partie wieder offen. Paul Kosak sorgte mit seinem Treffer für den 18:19 Anschluss. Einige Sekunden vor der Pause trafen abermals die Gäste und so ging es mit einem 18:20 in die Kabinen.
Die zweite Hälfte war ein Abbild der ersten 30 Minuten. Die Köthener behaupteten die Führung und die Panther versuchten Anschluss zu halten. Beide Torwarte zeigten spektakuläre Paraden. Auch wenn sich zwischenzeitlich bis zur 42. Minute die Gäste wieder mit vier Toren absetzen konnten, war die Begegnung noch nicht entschieden. Immer wieder traf Chris Heyer und hielt die Panther im Spiel. Nicolas und Sascha Berends erzielten die Tore zum 29:30. Der Spielverlauf versprach für die letzten 12 Minuten hochgradige Spannung. Beide Mannschaften agierten etwas zerfahren, mussten sich aber auch auf die jeweilige Deckungsvariante des Gegners einstellen. Ganze vier Minuten gelang es keinem Team, einen Treffer zu erzielen. Erst in der 58. Minute gelang Chris Heyer der Ausgleich zum 33:33 und die Zuschauer jubelten der Mannschaft zu. Die Gäste mussten noch eine Zeitstrafe in Kauf nehmen. Die daraus resultierende Unterzahl nutzten die Panther sehr effektiv und Theo Plitz warf das USV-Team erstmalig in dieser Partie in Führung. Es waren nun noch 60 Sekunden zu spielen und nach der Auszeit spielten die Köthener ihren Angriff. Ein technischer Fehler brachte unverhofft die Panther wieder in Ballbesitz und den schnellen Konter verwandelte Chris Heyer sicher auf das leere Tor zum 35:33. Den Gästen gelang mit dem Schlusspfiff noch der Anschlusstreffer, die Begegnung war aber nach einem harten Kampf beider Teams zu Gunsten der Hausherren entschieden.
Wir bedanken uns bei der Saalesparkasse für die Unterstützung als „Sponsor of the Day“. Sie rundeten mit ihrem Angeboten den erfolgreichen Handball-Abend ab und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.
Es spielten:
Middell, Cornelius, Berends, N. 8/1, Berends, S. 2, Kosak 1, Kurrat, Greif, Heyer 15, Zänker 1, Plitz 4, Kryszon 4
Für die USV Halle Panther steht am Samstag das letzte Heimspiel der Saison an. Zu Gast sind die Handballer aus Sachsen vom HC Glauchau/Meerane. Um 19:00 Uhr wird die Partie in der Sporthalle am BIZ angepfiffen.
Die Panther wollen in ihrer letzten Partie vor heimischen Publikum noch einmal auftrumpfen und mit einem Erfolg die Heimbilanz zu einem guten Abschluss bringen. Mit einem Punktegewinn würde man sich außerdem für die Hinspielniederlage revanchieren – damals verlor man 31:35. Für die Gäste aus Sachsen geht es um einiges mehr. Sie befinden sich in akuter Abstiegsnot. Die beiden letzten Spiele der Saison sorgen noch einmal für viel Spannung im Tabellenkeller. Mit einem Sieg könnten die Glauchauer noch ihre Ambitionen auf den Klassenerhalt wahren. Natürlich werden die Panther versuchen, zum Abschluss der Spielserie einen Sieg einzufahren. Für den letzten Heimauftritt von Helmut Feger, Oliver Middell, Tino Loerzer, Paul Zänker und Theo Plitz will die Mannschaft auch den sportlichen Rahmen schaffen, um diese Spieler gebührend und erfolgreich aus dem Panther-Team zu verabschieden.
Wie immer wird das Spiel auf solidsport.com im Streaming zu sehen sein.
Für die USV Halle Panther steht am Samstag das nächste Derby gegen die HG 85 Köthen an. Um 19:00 Uhr wird die Partie in der Sporthalle am BIZ angepfiffen.
Die Gäste aus Köthen freuen sich ebenso wie die Panther auf das immer wieder erfrischende Duell beider Sachsen-Anhaltinischer Mannschaften. Bisher rangiert die HG 85 auf dem 4. Tabellenplatz mit 32:22 Punkten. Wenn es nach den HGlern geht, soll sich dies nach dem Spieltag auch nicht ändern, denn aus Halle will man nach langer Zeit mal wieder Punkte mitnehmen. Die Rückrunde spielen die Köthener recht erfolgreich. Am letzten Wochenende konnte man nach einem 1:7 Rückstand in der 2. Hälfte die Partie drehen und knapp mit 28:26 gegen die Lok aus Pirna gewinnen.
Die Panther verloren am letzten Wochenende ihre Begegnung in Wittenberg. Umso mehr wollen die Panther siegreich im Derby und in der eigenen Halle sein. Mit 28:26 Punkten nehmen die Panther gegenwärtig den achten Tabellenplatz ein. In der kommenden Partie heißt es, mit den verbleibenden Kader unter Volldampf zu spielen und so der aktuell gut eingestellte Köthener Mannschaft Paroli bieten zu können. Viel taktisches Geplänkel wird es nicht geben, beide Mannschaften sind sehr offensiv eingestellte Teams und werden auf Paraden ihrer Torhüter hoffen. Die Mutter der Derbys verspricht jedenfalls viel Spannung. Die Begegnung wird sicher wieder eines der besonderen Spiele und wird ihren eigenen Derbycharakter haben. Einige der Partien in der Vergangenheit gingen denkbar knapp aus. Freuen wir uns auf eine heißes Spiel am letzten April-Wochenende.
Für Getränke und leckerem Essen ist gesorgt. Eine Stärkung wird notwendig sein, denn die Partie wird jedem alles abverlangen! Außerdem wird das Derby von der Saalesparkasse präsentiert. Die eine oder andere Überraschung und Mit-Mach-Gelegenheit für die Zuschauer wird es geben.
Wie immer wird das Spiel auf solidsport.com im Streaming zu sehen sein.