
Nach vier Niederlagen in Folge erspielten sich die Männer des USV Halle einen deutlichen Sieg im Rückspiel gegen Oebisfelde. In einer torreichen Partie konnten die Panther sich zeitig durch- und absetzen und gewannen an Freitagabend mit 31:23.
Die Panther waren gewillt, in heimischer Halle einen Sieg einzufahren. Zu ungewohnter Zeit - am Freitagabend - gingen die Panther in der Anfangsphase konzentriert zur Sache. Die Angriffsmaschinerie lief gut an. Den ersten Treffer erzielten zwar die Gäste, aber bereits nach 10 Minuten führten die Panther durch Treffer von Nicolas und Sascha Berends sowie Tim Kurrat, Paul Kosak und Pierre Sogalla mit 8:3. Die zwang den Gästetrainer zur ersten Auszeit. Für die Börde-Spieler brachte dies aber wenig Effekte. Im Tor parierte Oliver Middell einige freie Würfe und brachte Sicherheit in die Abwehr und den Angriff. Nach einer Auszeit durch das Panther-Team in der 20. Minute setzte Chris Heyer den Torreigen fort. Bis dahin gelangen den Gästen gerade einmal fünf Tore. Bis zum Pausenpfiff konnten sich die Panther bis auf 15:9 absetzen. Leider war schon zur Halbzeit klar, dass Tom Kryszon sich wieder unglücklich am Knie verletzt hatte und konnte nicht mehr weiterspielen. Wir wünschen ihm gute Besserung!
Nach der Pause bauten die Panther den Vorsprung noch etwas aus. Beim Stand von 21:13 mussten Pierre Sogalla und Chris Heyer auf die Bank. Für einen folgenden Strafwurf für die Gäste kam Helmut Feger ins Tor und hielt bravourös. So gelang den Oebisfeldern in doppelter Überzahl nur ein Treffer. Danach übernahmen Tobias Greif und Paul Zänker die Regie des Spiels. In der Schlussviertelstunde traf Tobias Greif fünfmal ins Netz und Paul Zänker und Thies Patan jeweils zweimal.
In der Tabelle stehen die Panther weiterhin auf Platz 7. Am nächsten Wochenende kommen die Dachse aus Freiberg nach Halle. Das Hinspiel konnten die Panther damals knapp mit einem Tor gewinnen.
Es spielten:
Middell, Feger, Berends, N. 9/2, Berends, S. 1, Sogalla 1, Greif 6, Kurrat 3, Heyer 3, Patan 3, Kosak 1, Zänker 2, Plitz, Kryszon 1, Kaiser 1, Loerzer
Für die USV Halle Panther steht am Freitag das Nachholspiel gegen den SV Oebisfelde 1895 an. Die Begegnung gegen die Bördeländer um 20:00 Uhr in der Sporthalle am BIZ angepfiffen.
Am letzten Wochenende mussten sich die Panther in Pirna geschlagen geben. Nach einer klaren Führung zur Pause gab es in der 2. Hälfte wenig positive Aspekte. Generell läuft die Rückrunde alles andere als optimal. Bisher stehen 4 Niederlagen zur Debatte. Beide etatmäßigen Rechtsaußen sind verletzt und werden nicht zum Einsatz kommen. Trotzdem soll diese Negativserie nun ein Ende finden. Die Trainingswoche konnte wieder in der Sporthalle am BIZ durchgeführt werden. Dem Publikum will man natürlich zur ungewohnten Panther-Spielzeit eine ansprechende Leistung bieten und mit einem Sieg den aktuell 7. Platz in der Tabelle halten.
Die Oebisfelder haben ihre Rückrunde bisher etwas erfolgreicher gestalten können. Insbesondere konnten sie bei drei Auswärtsspielen schon vier Punkte holen. Ihre Ambitionen sind weitreichend – am Freitag reichen sie sicher bis nach Halle, um hier auch zwei Punkte mitzunehmen. Zum Saisonauftakt überzeugten die Panther noch mit einem sehr deutlichen 23:37 Sieg in der Börde. Am Freitag werden allerdings die Karten neu gemischt und wir dürfen gespannt sein, wie diesmal die Begegnung verläuft und Freitag, der 13. kein schlechtes Omen für die Panther ist.
WICHTIGER HINWEIS: Auf Grund der Schließzeiten der Sporthalle können wir nach dem Spiel das Parkett nicht freigeben. Das Catering wird noch kurz nach Spielende ausschenken und wir bitten jetzt schon alle Fans, nach Spielschluss zügig die Halle zu verlassen. Vielen Dank für euer Verständnis!
Die USV Halle Panther müssen am kommenden Samstag bei der SG Pirna/Heidenau ihr nächstes Auswärtsspiel der Rückrunde in der Regionalliga bestreiten. ausgespielt. Die Partie wird um 19:30 Uhr in der Sporthalle Pirna-Sonnenstein angepfiffen.
Auf die Panther kommt die nächste Herausforderung zu. Die Pirnaer sind gegenwärtig auf Platz 4 zu finden. Mit 24:14 Punkten spielen sie eine solide Saison und werden versuchen, in der Nähe der Medaillenränge zu bleiben. In der eigenen Halle auf dem Sonnenstein soll auch das Rückspiel erfolgreich über die Bühne gehen. Die Panther hatten im Hinspiel eine knappe 23:24 Niederlage hinnehmen müssen. Bisher verliefen die Partien immer recht knapp. Um eine echte Chance zu haben, müssen die Panther diesmal die Fehlerquote wesentlich geringer halten. Ein Sieg konnte in der bisherigen Rückrunde noch nicht errungen werden. Schlechte Trainingsbedingungen und Verletzungen sorgen aktuell nicht gerade für 100prozentigen Optimismus. Das Trainerteam hat alle Hände voll zu tun, um eine hinreichend gute Vorbereitung auf die Begegnung zu organisieren und zu garantieren. Wie man so schön sagt, wächst man ja mit seinen Aufgaben und an seinen Herausforderungen. Vielleicht gelingt den Panthern gerade in der gegenwärtigen Situation eine handballerische Glanzleistung – wie schon das eine oder andere Mal in der Hinrunde gesehen. Der aktuelle Platz 7 ist nicht die Zielstellung der Mannschaft. Eine konstante gute Leistung über 60 Minuten sollte die Grundlage für eine spannende und vielleicht am Ende erfolgreiche Begegnung für die Panther sein.
Nach dem Abpfiff standen die Mannschaft und das Trainerteam etwas ratlos auf dem Parkett. Das Ergebnis und der Spielverlauf mussten erst einmal verkraftet werden. Eine knappe 29:28 Niederlage war auf der Anzeige zu lesen, aber diese kam auf ungewöhnliche Art und Weise zustande.
Die Panther starteten überzeugend in die Partie und konnten gleich zu Beginn dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Tom Kryszon, Nicolas Berends und Tim Kurrat sorgten für eine 0:3 Führung – sehr zur Überraschung der Gastgeber. Nach dem Treffer vom Patrice Mucke zum 1:5 nahm der Trainer der Pirnaer die erste Auszeit – ohne Erfolg. Bis zur 15. Minute führten die Panther die Sachsen vor und konnten ihren Vorsprung auf 3:11 ausbauen. Eine Auszeit vom halleschen Trainerteam in der 20. Minute sollte für etwas Ruhe sorgen, denn nun gelangen den Pirnaern doch einige Tore mehr. Allein Nicolas Berends machte es der gegnerischen Abwehrreihe mit seinen Würfen richtig schwer. Zur Halbzeit konnten die Panther mit einer klaren 14:20 Führung in die Kabine gehen.
Die zweite Hälfte ging für die Panther leider völlig daneben. Schon in der 40. Minute sah Chris Heyer seine zweite Zeitstrafe. Patrice Mucke musste kurz vor Pausenpfiff mit einer Verletzung das Parkett verlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Eisenbahner den Rückstand reduziert und es stand bereits 21:24. Die anschließende Auszeit der Panther brachte noch etwas Sicherheit, aber auch nur bis zur 46. Minute.
Tom Kryszon und Chris Heyer kassierten kurz nacheinander eine Zeitstrafe – für Chris Heyer bereits der dritte Bankverweis. Somit durfte er gleich zur Tribüne weitergehen. Aller Linkshänder beraubt, lief für die Mannschaft nicht viel zusammen. Die Eisenbahner witterten die Chance und legten ein paar Kohlen nach. Die Panther stemmten sich vergeblich gegen die unter Dampf stehende Pirnaer Lok. Der Treffer von Theo Plitz in der 46. Minute zum 23:27 sollte das vorletzte Tor der Panther in der Partie sein. Die Gastgeber verkürzten Tor um Tor, erzielten den Ausgleich und gingen in der 55. Minute in Führung. Ziemlich konsterniert gelang in den Schlusssekunden noch der Anschlusstreffer, aber die Niederlage konnten die Panther nicht mehr abwenden.
Es spielten:
Feger, Middell, Berends, N. 10/4, Berends, S. 2, Sogalla, Kurrat 2, Heyer 3, Patan, Kosak 5, Zänker, Mucke 1, Plitz 1, Kryszon 4, Greif, Loerzer
Die USV Halle Panther mussten zum schweren Auswärtsspiel nach Naumburg. Mit einem recht deutlichen Sieg im Hinspiel hatten die Panther eine gute Grundlage gelegt. Aber manche Spiele entbehren auch jeder Grundlage – so auch am Wochenende.
Zu Beginn der Partie liefen die Panther zwar einem Rückstand hinterher. Aber schon in der 6. Spielminute konnte ein Strafwurf entschärft werden und bereits in der 11. Minute gelang Chris Heyer der 4:4 Ausgleich. Die einzige Führung gelang Tom Kryszon zum 6:7. Paul Kosak, Nicolas Berends und abermals Chris Heyer schafften jeweils den Ausgleich und mit der 20. Minute war das Spiel beim Stand von 10:10 wieder ausgeglichen. Danach folgten 10 Minuten, welche kaum erklärlich sind. Technische Fehler führten zu schnellen Gegenstößen und Toren der Gastgeber. Zwei erfolgreiche Strafwürfe zum Ende der ersten 30 Minuten und kein einziges Tor der Panther brachten das Spiel endgültig zum Kippen. Eine klare 17:10 Führung brachte die Panther deutlich ins Hintertreffen.
Die zweite Halbzeit verlief wieder recht ausgeglichen. Der Rückstand konnte aber nicht aufgeholt werden. Insgesamt spielten die Panther auch nur einen Strafwurf heraus. Das 22:18 durch Tino Loerzer in der 44. Minute ließ noch einmal kurz Hoffnung aufkeimen. Die Burgenländer schafften es aber, das Ergebnis wieder deutlich zu gestalten. Beim Stand von 28:20 nahm das Trainerteam der Panther noch einmal eine Auszeit in der 53. Minute. Immerhin gelangen drei Tore nacheinander, um etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Den Schlusspunkt setzten aber die Gastgeber mit dem Treffer zum Endstand von 29:23.
Das direkte Duell konnten die Panther mit einem Tor zwar für sich entscheiden, denn das Hinspiel endete 40:33. Aber nun finden sich die USVler auf Platz 7 wieder. Die weitere Sperrung der Sporthalle am BIZ trägt aktuell nicht gerade für eine optimale Spielvorbereitung bei. Nächstes Wochenende geht’s nach Pirna. Die Herausforderungen werden also nicht geringer.
Es spielten:
Feger, Middell, Berends, N. 7/1, Berends, S. 2, Sogalla, Kurrat, Heyer 6, Patan, Kosak 1, Zänker, Mucke 1, Plitz, Kryszon 5, Greif, Loerzer 1