
Das Heimspiel vom Samstag hatte einige Besonderheiten zu bieten. Mit dem 41:36 Sieg erzielten die Panther die meisten Treffer in dieser Saison. Erstmalig stand mit Oliver Middell nur ein Torhüter zur Verfügung. Gegen die Panther wurden 10 Strafwürfe gepfiffen. Davon parierte Oliver Middell allerdings zwei Versuche. Außerdem erzielten gleich zwei Spieler jeweils 10 Tore. Der wieder genesene Tom Kryszon und Nicolas Berends trafen sicher vom Kreis und aus dem Rückraum.
Die Party stand allerdings unter keinem guten Stern. In die Verletztenliste der Panther schrieb sich Helmut Feger in der Trainingswoche ein. Weiterhin fehlten Tino Loerzer, Pierre Sogalla, Julius Conrad sowie Patrice Mucke. Eine ähnlich lange Liste haben allerdings auch die Eisenacher mitgebracht. So trafen zwei ersatzgeschwächte Mannschaften aufeinander. Der Druck der Thüringer war allerdings etwas größer, da diese sich auf dem letzten Tabellenrang in akuter Abstiegsnot befinden.
Die Panther wollten natürlich das richtige Zeichen für den Endspurt in dieser Spielserie setzen und führten nach Anpfiff das Spiel an. Nach einem 4:2 nach fünf Minuten und einem 11:7 nach einer Viertelstunde nahm der gegnerische Trainer die Auszeit. Danach konnte Tom Kryszon mit drei Treffern hinter einander das Ergebnis auf 14:7 schrauben. Insbesondere die schnelle Mitte und die Konter der Panther machten den Gästen Probleme. Dann stellte der Eisenacher seine Mannschaft auf eine sehr offensive Deckungsvariante um. Diese wiederum führte zu einigen technischen Fehlern in den Reihen der Panther. Bis zur Halbzeit kämpften sich so die Eisenacher wieder auf ein 20:17 heran.
Nach Wiederanpfiff wechselten die Gäste immer mal wieder die Abwehrmöglichkeiten. Die Panther konnten allerdings die Thüringer Angriffsbemühungen weitestgehend kontrollieren, die offensive Deckung war aber weiterhin eine Herausforderung. Bis zur 50. Minute näherten sich die Eisenacher auf ein 32:30 an und das Spiel wurde an der einen oder anderen Stelle etwas hitzig. Dem Endspurt der Panther konnten sie aber nicht mehr viel entgegensetzen. Es fielen zwar noch eine Vielzahl an Toren, aber die Panther bauten in der verbleibenden Zeit ihren Vorsprung wieder aus und gewann an Ende verdient.
Es spielten:
Middell, Berends, N. 10/1, Berends, S. 4, Kosak 1, Kurrat, Greif 3, Heyer 9, Zänker, Plitz 3, Kaiser 1, Kryszon 10
Am kommenden Samstag empfangen die Panther den ThSV Eisenach II. Um 19:00 Uhr geht’s in den Endspurt der laufenden Spielserie.
Im Hinspiel konnten die Thüringer knapp geschlagen werden. Im letzten Jahr stand ein 33:35 auf der Anzeigetafel. Nun soll auch in heimischer Halle ein Sieg eingefahren werden. Auch wenn die Eisenacher auf dem letzten Tabellenplatz stehen, sind die Voraussetzungen nicht einfach für die Panther. Abgesehen von der Verletzungssituation haben die Panther einen Gegner vor der Brust, welcher nicht einfach zu bespielen ist. Außerdem steht die Bundesliga-Reserve mit dem Rücken an der Wand. Sie werden alles aufbieten, um die Abstiegsränge noch zu verlassen. Die Chance dafür besteht durchaus, da es im unteren Drittel der Tabelle sehr eng ist und nur eine geringe Punktdifferenz die Mannschaften trennt.
Die Panther wollen die letzten Spiele der Saison erfolgreich sein, um so noch den fünften Tabellenplatz zu erreichen. Drei Heimspiele und zwei Auswärtsbegegnungen stehen noch an. Am Samstag soll der erste Schritt erfolgen, um am Ende eine positive Bilanz in dieser Spielserie aufweisen zu können.
Die Begegnung wird wieder auf solidsport.com im Live Streaming übertragen.
Am Samstag stehen die Panther vor der nächsten großen Herausforderung. Der Gastgeber ist der SV Anhalt Bernburg. Als Tabellendritter wollen diese unbedingt in der eigenen Halle mit einem Sieg aufwarten. Die bisherige Saison ist aus Bernburger Sicht sicher eher unbefriedigend. Als Absteiger aus der 3. Liga hatte man sich andere Ziele gesetzt. Im Hinspiel konnten die Anhalter sich gegen die Panther allerdings durchsetzen und gewannen mit 29:33. Ohnehin ist das SVA-Team sehr angriffsstark. Mit 803 Toren warten sie auch mit dem Bestwert in der Liga auf. Wesentlichen Anteil daran hat Villads Raahauge Jensen, welcher schwer zu stoppen ist. Der Gastgeber ist aber auch führend bei den eher seltenen Spielausgängen mit einem Unentschieden, denn sie spielten bisher schon fünfmal Remis.
Die Panther werden versuchen, eine ähnliche Strategie umzusetzen wie gegen Delitzsch. Am letzten Wochenende konnte man so einen Sieg gegen den Tabellenführer einfahren. Auch wenn die Kaderbreite immer mehr schrumpft, werden die Panther sicher versuchen mit hohem Tempo in das Spiel zu gehen und dieses so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Auf alle Fälle wird es eine spannende Partie werden, wenn die Panther gegen die Bären um 18 Uhr um die Punkte kämpfen werden.
Am Samstag stehen die Panther vor der nächsten großen Herausforderung. Der Gastgeber ist der SV Anhalt Bernburg. Als Tabellendritter wollen diese unbedingt in der eigenen Halle mit einem Sieg aufwarten. Die bisherige Saison ist aus Bernburger Sicht sicher eher unbefriedigend. Als Absteiger aus der 3. Liga hatte man sich andere Ziele gesetzt. Im Hinspiel konnten die Anhalter sich gegen die Panther allerdings durchsetzen und gewannen mit 29:33. Ohnehin ist das SVA-Team sehr angriffsstark. Mit 803 Toren warten sie auch mit dem Bestwert in der Liga auf. Wesentlichen Anteil daran hat Villads Raahauge Jensen, welcher schwer zu stoppen ist. Der Gastgeber ist aber auch führend bei den eher seltenen Spielausgängen mit einem Unentschieden, denn sie spielten bisher schon fünfmal Remis.
Die Panther werden versuchen, eine ähnliche Strategie umzusetzen wie gegen Delitzsch. Am letzten Wochenende konnte man so einen Sieg gegen den Tabellenführer einfahren. Auch wenn die Kaderbreite immer mehr schrumpft, werden die Panther sicher versuchen mit hohem Tempo in das Spiel zu gehen und dieses so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Auf alle Fälle wird es eine spannende Partie werden, wenn die Panther gegen die Bären um 18 Uhr um die Punkte kämpfen werden.
Für die USV Halle Panther stand am Samstag die Auswärtspartie beim NHV Concordia Delitzsch an. Der Matchplan des Trainer-Teams sah u.a. vor, die Partie so lange wie möglich offen zu halten. In den ersten Minuten gelang dies den Panthern auch sehr gut, trotz einiger technischer Fehler und Fehlwürfe gingen die Panther immer wieder in Führung und ab der achten Minute konnten Sie diese durch Thies Patan, Nicolas Berends und Chris Heyer sogar auf 6:10 ausbauen. Diese Entwicklung fand der Trainer der Gastgeber eine Auszeit wert und versuchte, die Delitzscher auf die Situation neu einzustellen. Bis zur 20. Minute behaupteten die Panther den Vorsprung. Beim 12:14 sah sich allerdings auch Jan Bernhardt gezwungen, die grüne Karte zu zücken. Zwei verwandelte Strafwürfe der Gastgeber und ein Doppelschlag von Maximilian Amtsberg sorgte vor der Pause für den Ausgleich zum 15:15. Diesem folgten direkt zwei Tore von der anderen Halbposition durch Tom Hanner. Teil des halleschen Matchplans war es auch, diesen beiden Spieler in den Griff zu bekommen, was aber in den verbleibenden 8 Minuten der ersten Hälfte nicht gut gelang. Mit einem 17:15 ging es in die Kabinen.
Nach der Pause erhöhten die Concorden auf 19:16. Nun konnte auch Helmut Feger einige Paraden zur Wende des Spieles beitragen. Insbesondere entschärfte er einige Würfe von freien Positionen, als es den Delitzschern gelang, die Panther-Defensive zu durchbrechen. Zudem hielt er noch zwei Strafwürfe der Gastgeber. Nach dem 20:20 Ausgleichstreffer durch Theo Plitz, welcher als Rechtshänder sehr erfolgreich von der Rechtsaußenposition warf, war die Partie wieder offen. Die schon erwähnten Paraden von Helmut Feger hielten die Panther im Spiel. Nach 50 Minuten war die Begegnung kaum an Spannung zu überbieten. Dem 25:25 Ausgleichtreffer folgten zwei Tore durch die Concorden, aber die Panther hielten dagegen und Sascha Berends stellte die Anzeige in der 55. Spielminute wieder auf Remis zum 27:27. Trotz einer Zeitstrafe gegen Paul Kosak gelang Nicolas Berends der Führungstreffer. Die mitgereisten Fans feierten dieses Tor, denn es waren nur noch 75 Sekunden zu spielen. Aber in dieser Zeit kann viel passieren. Immer noch in Unterzahl kassierten die Panther schnell den Ausgleichtreffer, aber wiederum Sascha Berends netzte 35 Sekunden vor Abpfiff - noch in Unterzahl spielend – zum 28:29 ein. In der verbleibenden halben Minute warfen die Panther in der Deckung alles in die Waagschale. Dem Gastgeber gelang kein vernünftiger Wurf mehr und die Überraschung war perfekt! Die Panther gewinnen seit der Saison 2017/18 erstmalig wieder in Delitzsch und die Gastgeber mussten ihre erste Heimniederlage in der laufenden Spielserie hinnehmen. Leider verletzte sich Pierre Sogalla schon in der ersten Hälfte – für ihn gute Besserung! Um so höher ist die Deckungsarbeit der Panther in dieser rasanten Partie zu bewerten, da der etatmäßige Innenblock nicht auf dem Parkett stand.
Es spielten:
Middell, Feger, Berends, N. 10/1, Berends, S. 4, Sogalla, Greif, Kurrat 1, Heyer 7, Patan 2, Plitz 5, Kaiser, Loerzer