
Nach dem Abpfiff standen die Mannschaft und das Trainerteam etwas ratlos auf dem Parkett. Das Ergebnis und der Spielverlauf mussten erst einmal verkraftet werden. Eine knappe 29:28 Niederlage war auf der Anzeige zu lesen, aber diese kam auf ungewöhnliche Art und Weise zustande.
Die Panther starteten überzeugend in die Partie und konnten gleich zu Beginn dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Tom Kryszon, Nicolas Berends und Tim Kurrat sorgten für eine 0:3 Führung – sehr zur Überraschung der Gastgeber. Nach dem Treffer vom Patrice Mucke zum 1:5 nahm der Trainer der Pirnaer die erste Auszeit – ohne Erfolg. Bis zur 15. Minute führten die Panther die Sachsen vor und konnten ihren Vorsprung auf 3:11 ausbauen. Eine Auszeit vom halleschen Trainerteam in der 20. Minute sollte für etwas Ruhe sorgen, denn nun gelangen den Pirnaern doch einige Tore mehr. Allein Nicolas Berends machte es der gegnerischen Abwehrreihe mit seinen Würfen richtig schwer. Zur Halbzeit konnten die Panther mit einer klaren 14:20 Führung in die Kabine gehen.
Die zweite Hälfte ging für die Panther leider völlig daneben. Schon in der 40. Minute sah Chris Heyer seine zweite Zeitstrafe. Patrice Mucke musste kurz vor Pausenpfiff mit einer Verletzung das Parkett verlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Eisenbahner den Rückstand reduziert und es stand bereits 21:24. Die anschließende Auszeit der Panther brachte noch etwas Sicherheit, aber auch nur bis zur 46. Minute.
Tom Kryszon und Chris Heyer kassierten kurz nacheinander eine Zeitstrafe – für Chris Heyer bereits der dritte Bankverweis. Somit durfte er gleich zur Tribüne weitergehen. Aller Linkshänder beraubt, lief für die Mannschaft nicht viel zusammen. Die Eisenbahner witterten die Chance und legten ein paar Kohlen nach. Die Panther stemmten sich vergeblich gegen die unter Dampf stehende Pirnaer Lok. Der Treffer von Theo Plitz in der 46. Minute zum 23:27 sollte das vorletzte Tor der Panther in der Partie sein. Die Gastgeber verkürzten Tor um Tor, erzielten den Ausgleich und gingen in der 55. Minute in Führung. Ziemlich konsterniert gelang in den Schlusssekunden noch der Anschlusstreffer, aber die Niederlage konnten die Panther nicht mehr abwenden.
Es spielten:
Feger, Middell, Berends, N. 10/4, Berends, S. 2, Sogalla, Kurrat 2, Heyer 3, Patan, Kosak 5, Zänker, Mucke 1, Plitz 1, Kryszon 4, Greif, Loerzer
Die USV Halle Panther müssen am kommenden Samstag bei der SG Pirna/Heidenau ihr nächstes Auswärtsspiel der Rückrunde in der Regionalliga bestreiten. ausgespielt. Die Partie wird um 19:30 Uhr in der Sporthalle Pirna-Sonnenstein angepfiffen.
Auf die Panther kommt die nächste Herausforderung zu. Die Pirnaer sind gegenwärtig auf Platz 4 zu finden. Mit 24:14 Punkten spielen sie eine solide Saison und werden versuchen, in der Nähe der Medaillenränge zu bleiben. In der eigenen Halle auf dem Sonnenstein soll auch das Rückspiel erfolgreich über die Bühne gehen. Die Panther hatten im Hinspiel eine knappe 23:24 Niederlage hinnehmen müssen. Bisher verliefen die Partien immer recht knapp. Um eine echte Chance zu haben, müssen die Panther diesmal die Fehlerquote wesentlich geringer halten. Ein Sieg konnte in der bisherigen Rückrunde noch nicht errungen werden. Schlechte Trainingsbedingungen und Verletzungen sorgen aktuell nicht gerade für 100prozentigen Optimismus. Das Trainerteam hat alle Hände voll zu tun, um eine hinreichend gute Vorbereitung auf die Begegnung zu organisieren und zu garantieren. Wie man so schön sagt, wächst man ja mit seinen Aufgaben und an seinen Herausforderungen. Vielleicht gelingt den Panthern gerade in der gegenwärtigen Situation eine handballerische Glanzleistung – wie schon das eine oder andere Mal in der Hinrunde gesehen. Der aktuelle Platz 7 ist nicht die Zielstellung der Mannschaft. Eine konstante gute Leistung über 60 Minuten sollte die Grundlage für eine spannende und vielleicht am Ende erfolgreiche Begegnung für die Panther sein.
Die USV Halle Panther bestreiten am kommenden Samstag das dritte Spiel der Rückrunde beim HC Burgenland. Die Partie beginnt Samstag um 19:00 Uhr in der Euroville-Sporthalle.
Das Burgenland-Team hatte sich den Saisonverlauf sicher etwas anders vorgestellt. Die Rückrunde verlief bisher ebenso glücklos wie bei den Panthern. Das Heimspiel gegen Wittenberg ging verloren. Auch in Pirna hatten die Naumburger das Nachsehen. So finden sie sich auf Platz 8 wieder und weisen 18:16 Punkte auf – zwei Punkte weniger als die Panther, welche auf dem 6. Rang zu finden sind. Damit steht der Gastgeber nun schon in der Pflicht, in eigener Halle die notwendigen Punkte einzufahren.
Die USV Halle Panther wollen natürlich den Hinspielerfolg bestätigen. Sie gewannen in heimischer Halle mit 40:33. Allerdings konnten die Panther in der Rückrunde bisher auch keine Punkte holen. Dieser Umstand sowie die gesamte Trainingssituation auf Grund der Hallenschließungen und der längerfristige Ausfall von Julius Conrad sind nicht gerade positive Elemente, welche eine motivierende Wirkung auf das kommende Spiel haben. Trotzdem gilt es, die Chance auf einen Sieg zu nutzen. Dafür muss aber die eigene Fehlerquote – insbesondere in den zweiten Halbzeit - minimiert werden. Denn diese war der kritische Faktor in den bisherigen Begegnungen der Rückrunde.
Die USV Halle Panther mussten zum schweren Auswärtsspiel nach Naumburg. Mit einem recht deutlichen Sieg im Hinspiel hatten die Panther eine gute Grundlage gelegt. Aber manche Spiele entbehren auch jeder Grundlage – so auch am Wochenende.
Zu Beginn der Partie liefen die Panther zwar einem Rückstand hinterher. Aber schon in der 6. Spielminute konnte ein Strafwurf entschärft werden und bereits in der 11. Minute gelang Chris Heyer der 4:4 Ausgleich. Die einzige Führung gelang Tom Kryszon zum 6:7. Paul Kosak, Nicolas Berends und abermals Chris Heyer schafften jeweils den Ausgleich und mit der 20. Minute war das Spiel beim Stand von 10:10 wieder ausgeglichen. Danach folgten 10 Minuten, welche kaum erklärlich sind. Technische Fehler führten zu schnellen Gegenstößen und Toren der Gastgeber. Zwei erfolgreiche Strafwürfe zum Ende der ersten 30 Minuten und kein einziges Tor der Panther brachten das Spiel endgültig zum Kippen. Eine klare 17:10 Führung brachte die Panther deutlich ins Hintertreffen.
Die zweite Halbzeit verlief wieder recht ausgeglichen. Der Rückstand konnte aber nicht aufgeholt werden. Insgesamt spielten die Panther auch nur einen Strafwurf heraus. Das 22:18 durch Tino Loerzer in der 44. Minute ließ noch einmal kurz Hoffnung aufkeimen. Die Burgenländer schafften es aber, das Ergebnis wieder deutlich zu gestalten. Beim Stand von 28:20 nahm das Trainerteam der Panther noch einmal eine Auszeit in der 53. Minute. Immerhin gelangen drei Tore nacheinander, um etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Den Schlusspunkt setzten aber die Gastgeber mit dem Treffer zum Endstand von 29:23.
Das direkte Duell konnten die Panther mit einem Tor zwar für sich entscheiden, denn das Hinspiel endete 40:33. Aber nun finden sich die USVler auf Platz 7 wieder. Die weitere Sperrung der Sporthalle am BIZ trägt aktuell nicht gerade für eine optimale Spielvorbereitung bei. Nächstes Wochenende geht’s nach Pirna. Die Herausforderungen werden also nicht geringer.
Es spielten:
Feger, Middell, Berends, N. 7/1, Berends, S. 2, Sogalla, Kurrat, Heyer 6, Patan, Kosak 1, Zänker, Mucke 1, Plitz, Kryszon 5, Greif, Loerzer 1
Für die USV Halle Panther steht die Rückrunde bisher unter keinem guten Stern. Nach der derben Niederlage in Bad Blankenburg stand am Samstag die Begegnung gegen die Reserve des HC Elbflorenz auf dem Plan. Am Ende der Partie mussten sich die Panther wieder geschlagen geben.
Die Begegnung begann allerdings recht spielversprechend. Herausfordernd für alle Mannschaften in der Liga ist die offensive Deckungsarbeit der Dresdener und die schnellen Angriffsvarianten. Dem konnten die Panther aber in der ersten Hälfte Paroli bieten. Die 2:0 Führung durch Nicolas und Sascha Berends folgten weitere erfolgreiche Torabschlüsse. Paraden von Oliver Middell im Tor rundeten das spannende Spiel ab. So legten die Panther immer vor und die Elbflorenzer versuchten den Anschluss zu halten. Auch ein Drei-Tore-Vorsprung konnte bis zur 15. Minute herausgespielt werden. Paul Kosak traf in den ersten 30 Minuten dreimal von der linken Außenposition und Sascha Berends nutzte die Lücken in der Abwehrmitte, um zum Torerfolg zu kommen. Highlight war sicher der Treffer von Chris Heyer zum Pausenpfiff. Bei einem direkt verwandelten Freiwurf fand der Ball seinen Weg ins obere rechte Eck. Der erfolgreiche Wurf durch die Deckungswand der Dresdener brachte den 15:13 Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit ließ das gleiche Muster erkennen wie die ersten 30 Minuten. Thies Patan rackerte am Kreis und belohnte sich u.a. mit einem Treffer zum 19:15 in der 40. Spielminute. Die vorherige Einwechslung von Tom Kryszon währte nur einige Minuten. Bei einem Konterversuch wurde er unsanft zu Boden gebracht und zog sich am Kinn eine Platzwunde zu. Für ihn war das Spiel beendet. Allerdings folgte auch nur eine Zeitstrafe für den Gegenspieler. Den herausgearbeiteten Vorsprung von 4 Toren konnten die Gäste in der 45. Minute egalisieren. Eine schlechte Chancenverwertung der Panther nutzen die Dresdener und machten das Spiel wieder sehr spannend. Mit der 23:21 Führung durch Nicolas Berends in der 50. Minute sollte eigentlich wieder hinreichend Sicherheit im Spiel der Panther einkehren. Auch eine Zeitstrafe für die Gäste sprach für die USVler. Aber die sich daraus ergebenden Chancen wurden teilweise kläglich vergeben. Die erste Führung der Begegnung gelang den Gästen in der 53. Spielminute. Eine letzte Auszeit der Panther zeigte keinerlei Wirkung. In den letzten 7 Minuten trafen die Panther lediglich einmal und gaben das Spiel aus der Hand. Mit der Niederlage musste auch eine gute Ausgangsposition in der Liga aufgegeben werden. Aktuell finden sich die Panther auf Platz 6 der Tabelle wieder.
Es spielten:
Feger, Middell, Berends, N. 5/1, Berends, S. 4, Sogalla, Kurrat 1, Heyer 8, Patan 2, Kosak 3, Zänker, Mucke, Plitz, Kryszon 1, Greif 1