Im ersten Spiel der Rückrunde treffen die Panther aus Halle auf die Alligatoren aus Aschersleben. Die Begegnung in der Hinrunde konnten die USVler noch mit 30:36 für sich entscheiden. Zu Beginn der Saison waren allerdings noch alle Spieler an Bord und die Panther konnten mit dem kompletten Kader in die Saison starten. Nach der Hinrunde müssen sich die Panther nach wie vor einige Wunden lecken und auf Tom Kryszon und Laurenz Brodowski verzichten. Beide Teams starteten mit einem Sieg in das Jahr 2025 gegen die Aufsteiger der aktuellen Saison. Die Alligatoren besiegten die HSG Suhl mit 17:21 und die Panther konnten sich deutlich gegen Aue mit 41:33 behaupten. Die bessere Saison spielen momentan dennoch die Panther und sind auf Platz vier punktgleich mit dem Drittplatzierten aus Pirna zu finden. Die Ascherslebener sind auf Rang 12 platziert. Eine Einschätzung zu den Siegchancen lässt sich trotzdem schwer treffen. Der HCA hat bisher nur 351 Gegentreffer. Nach dem Trio an der Tabellenspitze ist dies der viertbeste Wert. Dagegen führen die USVler die Torschützenliste an und könne mit dem Spitzenwert von 410 geworfenen Toren aufwarten. Die Spielstärke beider Mannschaften ist im Derby immer abhängig von der Tagesform. Der Sieg oder die Niederlage werden letztendlich durch Kleinigkeiten entschieden und wer die besseren Optionen in Abwehr und Angriff für sich nutzen kann. Beide Teams treffen am Samstag um 19:00 Uhr in der SWH.arena aufeinander. Dort taten sich die Panther bisher immer etwas schwer mit ihrem schnellen Erfolgshandball. Am nächsten Wochenende wollen die USVler im Derby allerdings siegreich bleiben, um in einer guten Ausgangsposition in die Rückrunde zu starten.
Dieser Spieltag wird von der SWH präsentiert. Unterstützt die Panther und sorgt für Derby-Stimmung auf den Rängen!
Die USV Halle Panther starten mit einem deutlichen Sieg in das Jahr 2025. Gleichzeitig war die Partie am Wochenende die letzte Begegnung der Hinrunde.
Zu Gast war der Tabellenletzte aus Aue. Das dies kein Spaziergang wird, war der Mannschaft um Trainer Jan Bernhardt klar. Nach einer langen Pause – das letzte Spiel fand am 07.12.2024 statt – und nur 3 Trainingseinheiten im neuen Jahr ist der Wettkampfmodus nicht zwingend bei 100 Prozent. Außerdem wurde und wird im Training eine neue Deckungsvariante getestet, da die Gegentreffer-Quote in der Hinrunde erhebliches Verbesserungspotenzial hat. Statistisch bewegt man sich an dieser Stelle im unteren Bereich der Liga. Aber nach wie vor können die Panther mit einer sehr guten Angriffsleistung aufwarten. Mit 410 Treffern nach dem Spiel gegen Aue führen die Panther die Tabelle der Liga im Bezug auf die geworfenen Tore an. Zum Start in die Rückrunde gibt es auch eine erfreuliche Nachricht zur rechten Angriffsseite. Julius Conrad und Chris Heyer führen mit jeweils 90 Toren die Torjägerliste in der Regionalliga an.
Aber nun zum Spiel. Auch wenn das Ergebnis mit 41:33 Toren recht deutlich und hoch ausfiel, war der Spielverlauf insbesondere in der ersten Hälfte nicht zwingend zufriedenstellend. Einer 3:0 Führung nach fünf Minuten folgten abwechselnd Treffer der USVler und der Gäste aus Aue. Gepaart mit 2-Minuten-Strafen und Würfen vom 7-Meter-Punkt sorgten beide Teams zwar für Abwechslung, aber weiter absetzen konnten sich die Panther nicht. Nach 16 Minuten beim Stand von 11:8 nahm das USV-Trainergespann die Auszeit. Der positive Effekt blieb allerdings aus. Allein in den verbleibenden 14 Minuten Spielzeit kassierten die Panther fünf Zeitstrafen. Trotzdem gelang noch der eine oder andere Treffer und so ging es mit einem wenig befriedigenden 18:14 in die Kabinen. Aufgrund der vielen Treffer war es bis dahin aber doch ein recht kurzweiliges Spiel – insbesondere für die Zuschauer.
Zu Beginn der zweiten Hälfte änderte sich erst einmal nicht viel. In der 44. Spielminute waren es immer noch vier Tore Vorsprung für die Panther. Nico Berends, Chris Heyer und Tim Kurrat sorgten dann aber mit ihren Treffern innerhalb von 70 Sekunden für etwas mehr Klarheit. Beim Stand von 29:22 nahm der Gäste-Trainer seine Auszeit. Dieser kurzen starken Phase der Panther konnten die Erzgebirgler nichts mehr entgegensetzen. Nach drei Zeitstrafen musste zwar Tim Kurrat in der 53. Spielminute das Parkett mit Rot verlassen, aber dem Sieg stand nun nichts mehr m Wege. Erfreulich war, dass alle sechs Strafwürfe durch Julius Conrad verwandelt werden konnten um im Gegenzug Helmut Feger in den letzten drei Minuten dafür sorgte, dass zwei Würfe vom Punkt nicht den Weg ins USV-Tor fanden.
Mit dem Sieg finden sich die USV Halle Panther zwar immer noch auf Tabellenplatz vier wieder, aber punktgleich mit der Lok aus Pirna, welche den dritten Medaillenrang mit dem besseren Torverhältnis innenhat. Insgesamt rückt die Spitzengruppe enger zusammen, da die führenden Delitzscher am letzten Freitag gegen Köthen verloren. Nun geht’s am nächsten Wochenende im nächsten Heimspiel gegen die Alligatoren aus Ascherleben. Gespielt wird diesmal in der SWH.arena.
Es spielten:
Middell, Feger, Loerzer 1, Berends, N. 4, Berends, S. 5, Sogalla 4, Greif 2, Kurrat 3, Heyer 8, Conrad 13/6, Kosak 1, Patan
In den Adventstagen unterstützen wir den Lions Club in Halle und hoffen, dass die caritative Hilfe für einige Einrichtungen in 2025 viel Freude bereitet! Bis dahin wünschen wir allen Sponsoren, Unterstützern, Partnern und Fans geruhsame Feiertage in anspruchsvollen Zeiten. Wir sehen uns spätestens zum nächsten Heimspiel am 11.01.2025!
Allen Handball-Fans ein gesundes, erfolgreiches und für alle Sportler ein verletzungsfreies 2025!
Der Artikel in der MZ vom 09.01.2025 sagt vieles, um eine gute Ausgangsposition für die zweite Halbserie zu schaffen:
Zum 2. Advent und in der letzten Begegnung vor der Weihnachtspause erspielten sich die Männer des USV Halle einen Sieg in Oebisfelde. In einer torreichen Partie konnten die Panther in der 2. Halbzeit sich durch- und absetzen und nahmen mit dem 35:41 Auswärtssieg die Punkte mit nach Halle.
Die Panther waren gewillt, in der Börde einen Sieg einzufahren. Die Fahrt nach Oebisfelde sollte sich natürlich auch lohnen, zumal Julius Conrad sich mit einem Sieg und einigen Toren den heutigen Geburtstag verschönern wollte. Beides gelang bestens und so stand den Feierlichkeiten auf der Rückfahrt im Bus nichts im Wege.
In den ersten 30 Minuten taten sich die Panther allerdings schwer. Beide Mannschaften konnten nur in einigen Momenten kleinere Vorteile erarbeiten. Eine Führung verteidigten die Panther bis zum 5:5 Ausgleich. Ein mehrmaliger minimaler Vorsprung von einem Tor reichte mehrfach nicht aus, um sich abzusetzen. In der 15. Minute sowie in der 23. Minute glichen die Gastgeber aus und gingen erstmals in Führung. Chris Heyer und Julius Conrad sorgten aber für ein positives Ergebnis zur Halbzeit. Mit einer 18:19 Führung ging es in die Kabinen.
Kurz nach der Pause sah Karl Breiteneder nach dreimal Zeitstrafe die rote Karte und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Pierre Sogalla und Chris Heyer nutzen die Gelegenheit und bauten den Vorsprung auf 21:25 aus. Nun sollte dieser Vorsprung auch nicht mehr ernsthaft in Gefahr geraten.
Beim Stand von 28:31 erhielten die Gastgeber eine doppelte Zeitstrafe. Den anschließenden Strafwurf konnte Chris Heyer nicht verwandeln. Pierre Sogalla musste vom Feld, aber in dieser kritischen Phase hielt Nicolas Berends die Panther im Spiel und erzielte drei Treffer in drei Minuten. Trainer Jan Bernhardt nahm beim 31:35 in der 55. Minute die Auszeit. In den letzten fünf Minuten konnte Julius Conrad seine Torbilanz noch gravierend verbessern. Er warf vier Tore und Thies Patan krönte den Sieg mit zwei abschließenden Treffern.
In der Tabelle stehen die Panther auf einem sicheren vierten Platz mit zwei Punkten Abstand zum Medaillenrang. Nun geht es in die Weihnachtspause. Das nächste Spiel findet erst am 11.01.25 gegen das Tabellenschlusslicht aus Aue statt.
Bis dahin wünschen die Panther allen Fans, Partnern und Sponsoren und natürlich den Familien ein entspanntes Weihnachtsfest und die besten Wünsche für 2025!
Es spielten:
Middell, Horn, Feger, Loerzer, Berends, N. 7, Berends, S. 3, Sogalla 4, Greif, Kurrat 3, Heyer 11, Conrad 12/1, Patan 2, Kosak 2