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Handball: Wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Panther und der Lokomotive

Mit 32:30 besiegten am Samstagabend die USV Halle Panther die SG Pirna/Heidenau in einem wahren Handball-Krimi - Herzmuskeltraining und Stimmband-Beanspruchung bis zu letzten Sekunde inclusive. Auf Grund der gleichzeitigen Niederlagen der Verfolger HG 85 Köthen, des NHV Concordia Delitzsch und des HBV Jena bauen nun die Panther ihren Vorsprung auf sechs Punkte aus und verbleiben erst einmal auf dem 1. Tabellenplatz.

Mit einem hohen Heimsieg gegen Mitfavorit Jena reisten die Eisenbahner voller Enthusiasmus nach Halle und wollten mit Volldampf in die Partie starten. Dies gelang auch, allerdings fanden die USVler in jeder Situation eine Antwort. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zwischenzeitlich konnten sich die Panther zwar mit 12:8 absetzen, nach einer Auszeit der Gäste gelang aber bald der Ausgleich. Bis zur Halbzeit konnte kein Team einen Vorsprung herausarbeiten und so ging es mit einer knappen 17:16 Führung der Panther in die Pause. Die zahlreichen Fans waren gespannt, die Stimmung war Klasse und alle warteten auf den Wiederanpfiff. Mit diesem ging das muntere und sehr schnelle Hin-und Her weiter. Auch in der 45. Minute war alles offen. Kleine Fehler wurden umgehend bestraft, keine Mannschaft durfte sich ein Pause im Spiel gönnen und einen Gang runterschalten. Eher wurde die Begegnung immer rasanter. Insgesamt 13 Zeitstrafen sprechen für sich. Mit jeder Spielminute und mit jedem Spielzug wurde die Atmosphäre aufgeheizt. Die Schubkraft der Pirna-Lok gegen die Sprungkraft der Panther - ein Duell auf Augenhöhe. Dabei konnte Rechtsaußen Julius Conrad von Super-Anspielen profitieren und verwandelte alle seine Chancen in Treffer. Ganze neun Mal konnte er sich in die Torschützenliste eintragen. In der 55. Spielminute stand es 30:30. Manch einer wurde an das Hinspiel in Pirna erinnert, welches 28:29 für den USV Halle ausging und auch erst in den letzten drei Minuten durch Nicolas Berends entschieden wurde. In dieser Partie war der Verlauf der Schlussphase ähnlich. Julius Conrad markierte den 31. Treffer. Die Pirnaer mussten zwischenzeitlich zwei Zeitstrafen in Kauf nehmen. Kurz vor der letzten Spielminute nahm Trainerin Ines Seidler die Auszeit. Natürlich sollte der wahrscheinlich letzte Angriff der Panther erfolgreich abgeschlossen und lange ausgespielt werden, um nicht einen schnellen Gegentreffer zum Ausgleich kassieren zu müssen. Tatsächlich konnte der Angriff bis zur Anzeige des Zeitspiels ausgereizt werden. Wiederum war es Nicolas Berends, welcher das Publikum, die Mannschaft und das Trainerteam erlöste und zum 32. Tor und dem Sieg einnetzte. Unter stehenden Applaus ließen sich die Panther berechtigt feiern. Nicht nur die Heimspiel-Weste blieb weiß, auch das Wissen, enge Spiele für sich entscheiden zu können, ist für die kommenden Spiele viel wert. Denn nun folgen drei Auswärtspartien im verbleibenden Mai. Ziel ist es, den einen oder anderen Punkt aus Jena, Freiberg und Delitzsch mitzunehmen. Die Tabellenspitze wollen die Panther bis zum nächsten Heimspiel gegen die HG 85 Köthen auf alle Fälle behaupten und den Vorsprung ausbauen.  

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