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Handball: Ein Sieg der Moral

Nach der vermeidbaren Niederlage letzte Woche waren die Panther gefordert, den heimischen Fans eine überzeugendere Vorstellung zu bieten als gegen Dresden. Die Situation vor dem Spiel war angespannt. Außerdem hatten die Gäste aus Bad Blankenburg den Köthener Tabellenführer am letzten Wochenende geschlagen. So kamen der HSV mit viel Selbstvertrauen in die Halle und präsentierten sich allein durch ihre körperliche Präsenz eindrücklich. Dies ließ die Panther zunächst nach Spielbeginn kalt. Nicht hochklassig, aber immer im offenen Schlagabtausch wechselte die Führung von Minute zu Minute. Auch ein 9:11 ließ die Panther nicht abschrecken und vier Minuten später führten die Hallenser mit 12:11. Die Abwehr der Panther wurde dabei vor eine bemerkenswerte Aufgabe gestellt. Die HSV-Gäste spielten lange mit sieben Spielern ohne Torwart und erzeugten ein permanentes Überzahlspiel. Dies kostete eine Menge Kraft und Aufmerksamkeit. Allerdings konnte aus den daraus resultierenden technischen Fehlern der Gäste Kapital geschlagen werden. Zur Pause stand es 17:17 und die Seiten wurden gewechselt. 

Munter ging es bis zur 36. Spielminute und bis zum Spielstand von 21:21 so weiter. Eine schlechte Phase der Panther nutzten dann die Blankenburger und erspielten sich einen Vorsprung von vier Toren innerhalb von acht Minuten. Die Partie entglitt etwas den USVlern, zumal einige schwere Fouls der Gäste den Panthern zu schaffen machte. Gegen das HSV-Abwehrbollwerk gab es in dieser Phase wenig auszurichten. Nach einer roten Karte gegen die HSVler läutete Chris Heyer mit einem erfolgreichen Strafwurf die Aufholjagd und die Wende des Spiels ein. Kämpferisch vorbildlich und mit einer starken Moral ausgestattet, brachten die Panther sich nun wieder selbst ins Spiel zurück. Nur fünf Minuten später erzielte Niklas Reißmann seinen zweiten Treffer zur 30:29 Führung. Die Abwehr stand nun wieder besser. Fast entnervt wehrte sich der bis dahin beste Blankenburger Werfer mit einer Unsportlichkeit und kassierte prompt die nächste rote Karte für die Gäste. Die Panther wiederum ließen sich die Führung nicht mehr entreißen und gewannen die Begegnung vor einem begeisterten Publikum mit 36:34.

Die Belohnung ist jetzt wieder Platz 5 in der Tabelle mit 10:6 Punkten. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Schon am nächsten Wochenende kommt die HSG Freiberg ins BIZ, welche dieses Wochenende spielfrei hatten. In der Hoffnung, dass die aktuelle Pandemie-Lage noch die sportliche Auseinandersetzung zulässt, wird es mit Sicherheit nicht weniger dramatisch. Also Maske und Herztropfen mitbringen, die Panther sorgen bestimmt wieder für eine schweißnasse Stirn - nicht nur bei den Spielern. 

Bilder gibt es wie immer ab Dienstag auf www.usv-erste-handball.de.  Interessierte können gern auf www.sportdeutschland.tv die Partie oder Ausschnitte verfolgen.

   

Handball: Bruder-Duell zu Gunsten von Dresden

Am Sonntag mussten die Panther eine weitere schwierige Aufgabe erfüllen mit dem Ziel, eventuell zwei Punkte aus Dresden mitzunehmen. Nach einer kleinen Siegesserie war die Motivation groß, diese fortzusetzen. Der Gastgeber musste allerdings auch heimwärts auftrumpfen, da andererseits drei Niederlagen in Folge zu Buche standen. Eine gewisse Würze hatte diese Partie von vorn herein. Erstmals standen sich die Zwillingsbrüder Tom und Philip Kryszon in den jeweiligen Mannschaften gegenüber. Mit dem 17-Uhr-Anpfiff wurde der offene Schlagabtausch auch sofort eröffnet. Die erste Hälfte war nicht hochklassig, dazu fehlte einfach eine handballerische Leichtigkeit des Spiels. Keine der beiden Teams konnte sich aber absetzen und ein 1-Tore-Vorsprung war die maximale Differenz auf der Anzeigetafel. Mit einem Remis von 13:13 ging es in die Pause. Die in den letzten Partien recht stabile Abwehr der Panther zeigte nun aber wesentliche Lücken. Gleich drei Akteure der Gastgeber waren nicht in den Griff zu bekommen und trafen relativ einfach. Im Angriff wirkten die USVler oft ideenlos, auch wenn sich fast alle Spieler in die Toreliste einschreiben konnten. Das Potenzial der Mannschaft hätte wesentlich mehr bieten können. So war insbesondere die zweite Hälfte folgerichtig eine fast hoffnungslose Jagd der Panther nach dem Anschlusstreffer, welcher aber ab der 40. Spielminute in weite Ferne geriet. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von fünf Toren konnten die Hallenser noch etwas Kosmetik betreiben und die Partie endete mit einem 35:32 für die Elbflorenzer. So ging im Einzelvergleich und in der Mannschaftswertung der Sieg eindeutig im Bruder-Duell nach Dresden. Die hohe Zahl an Toren täuscht aber über eine gute Torwartleistung von Franz Flemming hinweg. Seine Vordermänner ließen ihn das ein oder andere Male etwas im Stich. 

Mit 8:6 Punkten rangieren die Panther nun wieder auf Platz 6. Nun kommt der HSV Blankenburg zu Besuch, welche den bisherigen Spitzenreiter aus Köthen im letzten Spiel besiegen konnten und Platz 4 belegen. Nun heißt es wieder, die Panther-Stärken zu aktivieren und eine überzeugende 60-Minuten-Leistung für heimischer Kulisse zu zeigen, um nicht im unteren Mittelfeld der Liga zu landen.                

Handball: Süßes für die Panther, Saures für den NHVC

Am Vorabend von Halloween wollten die Panther endlich gegen die Gäste aus Delitzsch punkten. In den vergangenen Begegnungen hatten die USVler bisher oft das Nachsehen. Der NHVC wiederum wollte seine Position in der Liga aufrecht erhalten und nach den letzten beiden Unentschieden wieder einen Doppelpunkterfolg erzielen. So gingen beide Teams hoch motiviert in einer gut gefüllten Halle in das Spiel. Hohes Tempo und schnelle Tore zeichneten die erste Halbzeit aus. Es entwickelte sich eine enge Partie, in der Chris Heyer sieben seiner 11 Treffer beisteuerte. Beide Seiten gönnten sich gegenseitig keinen Ball. Die Führung wechselte allerdings nur einmal beim Stand von 8:8. Ansonsten lagen während der kompletten Partie die Panther vorn - so ging es mit einer 17:16 Führung für die Panther in die Pause. 

Die zweite Hälfte wirkte etwas zerfahrener. Beide Mannschaften machten einige technische Fehler und Fehlwürfe, welche aber vom jeweiligen Gegner nicht genutzt werden konnten. Dies tat der Spannung keinen Abbruch und jede gute Aktion wurde von den Teams und dem lautstarken Publikum gefeiert. Erst in der 50. Spielminute konnten die Panther einen Drei-Tore-Vorsprung heraus spielen. Diesen verteidigten die USVler bis zum Ende der Partie. Selbst zwei verworfene Strafwürfe taten der Sache keinen Abbruch, dass am Schluss der Begegnung ein bravouröses 30:25 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Die ganze Begegnung war auch eine Herausforderung für das Schiedsrichterpaar. Insgesamt wurden 12 Zeitstrafen, 6 gelbe Karten sowie eine rote Karte (Tobias Kaßler) vergeben. Dieses Spiel trug starke Züge eines Derbys, um so mehr wurde der dritte Heimsieg von allen Beteiligten gefeiert. Für den NHVC bleibt allerdings der 7. Spieltag als Hall(e)ween mit saurem Beigeschmack in Erinnerung. Die Panther hingegen konnten einen Tabellenplatz gut machen und sind nun auf Platz 4 zu finden. 

Nächste Woche geht's zum Sonntagsausflug nach Elbflorenz, welche ihre letzten drei Partien verloren haben. Auch hier wollen die Panther mit einer spielstarken Leistung überzeugen. Darauf folgen zwei Heimspiele für die USVler im November.

Bilder und Spielbericht gibt es wieder auf www.usv-erste-handball.de zu sehen und das Spiel kann man gern auf www.sportdeutschland.tv noch einmal verfolgen.

          

Handball: Derbysieger und erster Auswärtssieg

Auf dem Papier sieht es vermeintlich immer einfach und klar aus, wer der Favorit ist, wenn man zum punktlosen Tabellenletzten fährt. Allerdings wussten die Panther auch, dass man sich in Wittenberg kaum Schwächen leisten darf. In den Trainingseinheiten zum Spiel wurden auch alle Angriffs- und Abwehroptionen getestet, um genug Mittel an der Hand zu haben die Bemühungen der Gastgeber zu unterbinden. So war es besonders wichtig, die ersten Minuten der Partie hellwach zu sein und die Grenzen des Machbaren für die Grün-Weißen aufzuzeigen.  Genau dies setzen die USVler in der ersten Halbzeit bravourös um. Die Panther gingen in der 1. Minute in Führung und gaben diese nie wieder während der Begegnung ab. In den ersten 30 Minuten gelang fast alles. Herausgespielte Tore aus angesagten Kombinationen, schnelle Tore vom Anwurfpunkt und aus dem Feld, diszipliniertes Spiel in Unterzahl, ein gehaltener Strafstoß und ein technischer Fehler erst in der 22. Spielminute bescherte der Mannschaft des USV Halle ein 15:20 Halbzeitergebnis.     

Die zweite Hälfte brachte handballerisch auf beiden Seiten noch einige Höhepunkte. Ernsthaft in Gefahr gerieten unsere Panther nicht mehr. Die Fangruppe der Wittenberger lieferte zwar eine großartige Kulisse. Dies reichte aber nicht aus, den Gastgeber noch eine nennenswerte Chance einzuräumen, das Ergebnis zu legalisieren. So spielten die Panther am Ende nicht mehr mit 100% Aufmerksamkeit. Aus einer  zwischenzeitlichen 10-Tore-Führung wurde dann ein 28:34 Sieg.  Wieder einmal waren die mannschaftliche Geschlossenheit und das schnelle Angriffsspiel die Garanten für den Punktegewinn.

Am letzten Wochenende trafen nur Delitzsch und Pirna effen aufeinander, beide trennten sich Remis 22:22. So kommt nun der Tabellendritte nach Halle. Nun heißt es, Tore- und Punktejagd um die vorderen Tabelleplätze - die Panther sind jedenfalls heiß!        

Handball: Siegeswille brachte den Heimerfolg

Die Reaktion des Publikums war eindeutig. Applaus für den Sieg und Dankbarkeit für ein sehr spannenden Handball-Abend waren der verdiente Preis für die Panther. Natürlich waren es auch die zwei Punkte, welche im zweiten Heimspiel in Halle blieben, aber genauso wichtig war es auch zu sehen, dass das Publikum komplett in der Mannschaft steht und eine hervorragende Unterstützung darstellt. 

Mit einem 26:24 Sieg zeigte das Panther-Team, dass trotz der klaren Auswärtsniederlagen der Anspruch aufrecht erhalten bleibt, in der Liga vorn mitzuspielen. Die Gäste aus Apolda sind erfahrungsgemäß immer ein harter Brocken für die Gastgeber in der Vergangenheit gewesen. Bis zur Halbzeit konnte sich auch keine Mannschaft klar behaupten. Schnelle Anschlusstreffer und wechselnde Führungen ließen keinen Favoriten erkennen. Zur Pause stand es 14:15 für die Apoldaer. Kurz nach der Halbzeit konnte Chris Heyer ausgleichen und warf in der 39. Spielminute die Panther in Führung. Ab diesem Moment lief es für die Mannschaft um das Trainerteam Seidler/Bernhard besser. Die nächsten 10 Minuten brachten einen Vier-Tore-Vorsprung, der bis zum Ende der Partie gehalten werden konnte. Starke Paraden von Franz Flemming im Tor, ein gut aufgelegter Tom Kryszon und der Wille, jeden Ball auf dem Parkett zu behaupten, brachten den ersehnten und verdienten Sieg vor heimischen Publikum. 

Mit 4:4 Punkten und 116:116 Toren belegen die Panther den 9. Platz, ein Sieg gegen Aufsteiger und gegenwärtiges Schlusslicht SG Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz würde eventuell auch einen Sprung in der Tabelle mit sich bringen. Dies wäre wichtig, um etwas entspannter in die spielfreien Oktoberferien zu gehen, um anschließend mit gestärkter Brust die Delitzscher in Halle zu empfangen. 

Bilder gibt es wie immer auf www.usv-erste-handball.de und auf Sportdeutschland.tv kann man sich gern nochmal Ausschnitte aus der Partie anschauen.

 

 

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