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Handball: Panther stoppen per Muskelkraft die Lok

Nach dem Re-Start der Hinrunde und nur einem Spiel gegen den HC Aschersleben war völlig unklar, auf welchem Leistungsniveau sich die Panther bewegen. Die Tabelle mit Platz 3 für die Panther und Platz 5 für die Gastgeber war nach der langen Pause auch nicht aussagekräftig. So waren die Mannschaft und die mitgereisten Fans gespannt, wie die Partie verlaufen wird. Die Panther des USV Halle waren schon etwas dezimiert nach Sachsen gefahren - das Trainerteam musste ohne Tom Kryszon, Tobias Pfeiffer und Chris Thiele planen. 

Vor einer gut gefüllten Kulisse begannen die Panther mit dem ersten Treffer das Spiel. Eine weitere Führung gelang aber in den nächsten 20 Minuten nicht mehr. Das Spiel war sehr zerfahren, da es viele Unterbrechungen gab und ein kontinuierlicher Aufbau kaum möglich war. Die Lok aus Pirna konnte allerdings nie mit Volldampf fahren, da die Panther sich dranhängten und keinen größeren Vorsprung als zwei Tore zuließen. Beim 9:9 Ausgleich durch Max Gruszka schien die Kraft und Konzentration der Gastgeber nachzulassen. Die Panther nutzen jetzt ihre Chancen und konnten bis zur Pause einen Zwei-Tore-Vorsprung zum 14:16 heraus spielen. 

Nach der Halbzeit warfen die Eisenbahner ein paar Kohlen mehr ins Feuer und es schien, dass die Lok nochmal ordentlich an Geschwindigkeit zunimmt. Der Ausgleich war schnell hergestellt und die Führung wechselte nun ständig. In der 53. Minute konnten nun die Pirnaer ihrerseits einen 2-Tore-Abstand für sich verbuchen. Davon ließen sich die Panther wenig beeindrucken. Im Gegensatz zum Ascherslebener Spiel behielt man die Ruhe und Chris Heyer sorgte bis zur 55. Spielminute für den Ausgleich. Ohne wirklich hochklassig zu sein, war spätestens ab diesem Augenblick die Begegnung wieder einmal kaum an Spannung zu übertreffen. Nicolas Berends erzielte den Führungstreffer und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch den 6. Strafwurf der Eisenbahner konnte Nico Berends zweimal nachlegen und stoppte so mit der gesamten Mannschaft des USV Halle die Pirnaer Lok. 

Mit dem Endstand von 28:29 für die Panther konnte nicht nur der derzeitige Bronze-Platz in der Liga verteidigt, sondern auch ein sicherer Platz bei den anstehenden PlayOffs gebucht werden. Auf Grund der Planung ist nun wieder ein Wochenende spielfrei in der Liga. Am 03.04.2022 kommt der HC Einheit Plauen zu Besuch, welche am Wochenende gegen den HC Aschersleben verloren haben. Die Heimpartie wird zur ungewohnten Zeit und am ungewohnten Ort - am Sonntag, 16 Uhr in der SWH.Arena - starten. Wir hoffen auf viele Besucher und Fans, um gemeinsam den 3. Platz in der MOL zu verteidigen!                     

Handball: Den Panthern fehlt noch etwas Schwung

Die USV Halle Panther stolperten etwas beim Neustart der Rückrunde in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga, wobei auch die wichtige Vorbereitungswoche nicht optimal lief. Verletzungen, Krankheit und die Auswirkungen der Ukraine-Krise hinterließen ihre Spuren. Beim 24:24 gegen den HC Aschersleben „Alligators“ ließen sie unnötig einen Punkt liegen.

Nach dreimonatiger Spielpause starteten beide Teams nervös in die Begegnung. Kein Team wusste genau, wo man spielerisch steht. Die Platzierung in der Tabelle war nach der Zwangspause nicht wirklich aussagekräftig. So entwickelte sich ein typisches Derby mit wechselnden Führungen. Zwischenzeitlich konnten die Panther sich mit 6:10 absetzen, schafften es aber nicht, den Vorsprung zu verteidigen. Mit einem 12:12 ging es dann in die Pause.

Die 2. Hälfte glich in vielen Momenten der 1. Halbzeit. Auch hier konnten sie die Hallenser bis zur 53. Minute mit drei Toren absetzen und führten eigentlich sicher komfortabel. Aber in den letzten 7 Minuten gelang kein Treffer mehr. In einer sehr zerfahrenen Schlussphase konnten die Chancen nicht genutzt werden und nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung gelang den Gastgebern 8 Sekunden vor Spielende der Ausgleich zu 24:24 Endstand.

Warum nun in den jeweils letzten 5 Minuten das Spiel von den Panthern aus der Hand gegeben wurde, wird kommende Woche analysiert. Am nächsten Wochenende spielen die Panther zu Hause. Auf Grund der politischen Situation wechseln die Hallenser die Halle. Anpfiff wird am 12.3.2022 um 19:30 Uhr in der SWH-Sportarena sein. Für unsere Fans und Zuschauer gilt die 3G Regel. 

Handball: Wir spielen wieder!

nach der letzten Sitzung des MHV-Vorstandes und der Mannschaften wurde nun endlich festgelegt, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Wie vielleicht einige schon in der MZ lesen konnten, werden wir im März 2022 die Hinrunde fortsetzen und zu Ende spielen. Von den verbleibenden fünf Spielen werden wir zwei Heimspiele gegen den Sonneberger HV und gegen HCE Plauen bestreiten. Am 5. März 2022 beginnen wir mit einer Auswärtspartie gegen den HC Aschersleben. 

Unsere Heimspiele: 

12.03.2022, 19:00 Uhr, Sporthalle BIZ: USV Halle Panther - Sonneberger HV

03.04.2022, 16:00 Uhr, Sporthalle BIZ: USV Halle Panther - HCE Plauen   

Nach aktuellem Stand wird im Mai und Juni eine PlayOff-Runde ausgespielt. Der momentane 4. Platz berechtigt uns zur Teilnahme. Natürlich gehen wir davon aus, dass nach der Beendigung der Hinrunde für die Panther die PlayOffs relevant sind und weiterhin das Saisonziel verfolgt werden kann, einen Medaillenplatz zu erringen.  Der Spielplan für die Aufstiegs- und Platzierungsrunde wird allerdings erst Mitte April 2022 feststehen. Die Mannschaft hat bisher durchtrainiert. Ab dem 17. Januar wird wieder voll trainiert mit der entsprechenden Vorbereitung. Alle Spieler sind fit und wir könnten sofort in die Punktspiele einsteigen. Nun heißt es, 6 Wochen die Motivation und Spannung hoch zu halten, um erfolgreich im März starten zu können.

Ob Zuschauer zugelassen sein werden, wird die gültige Landes- bzw. Stadt-Regelung im März 2022 zeigen. Wir werden rechtzeitig informieren. Wir wünschen allen bis dahin einen guten Start in das Jahr 2022 und eine erfolgreiche und gesunde Zeit bis zum Wiedersehen und viel Spaß bei der Handball EM 2022!

Handball: Unterbrechung des Ligabetriebes

Das Präsidium des Mitteldeutschen Handball-Verbandes (MHV) hat in einer Videokonferenz am 25. November 2021 beschlossen, den Spielbetrieb in den Mitteldeutschen Oberligen der Frauen und Männer bis einschließlich 9. Januar 2022 zu unterbrechen. Zuvor hatte der Leiter der Spieltechnik, Ralf Seidler, in Konferenzen mit den Vereinen das Für und Wider einer Unterbrechung besprochen und das Votum eingeholt. Maßgeblich für die Entscheidung, die von den Präsidenten der Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einstimmig getroffen wurde, war der Schutz der Gesundheit und Unversehrtheit der am Spiel- und Wettkampfbetrieb Beteiligten. Dazu zählen neben Spielerinnen und Spieler auch Trainer, Schiedsrichter sowie Zeitnehmer und Sekretäre. Der Spielbetrieb der Oberliga soll wieder aufgenommen werden, wenn ein geregelter Trainings- und Wettkampfbetrieb in allen mitteldeutschen Bundesländern wieder möglich ist. In der ersten Januarwoche 2022 wird das MHV-Präsidium die Situation neu bewerten. Ziel ist es, sportliche Entscheidungen zu Auf- und Abstieg und zu den Platzierungen treffen zu können. Die Präsidenten der drei Landesverbände würdigten die großen logistischen und finanziellen Anstrengungen aller Vereine der Mitteldeutschen Oberliga, um unter 2G- bzw. 3G-Bedingungen trainieren zu können. Sie beschlossen daher ebenfalls, Vereine, die unter den geltenden Landesverordnungen Freundschaftsspiele durchführen können, zu unterstützen.

Es ist sehr bedauerlich, diese Information mitteilen zu müssen. Die USV Halle Panther befinden sich aktuell auf dem 4. Tabellenplatz mit einem Punkt Abstand zu einer Medaillenplatzierung. Gern hätten wir die beiden nächste Spiele gegen Ascherleben und Sonneberg noch durchgeführt. Allerdings ist ein gemeinsames Auftreten in der Liga auch ein wichtiger Bestandteil des sportlichen Wettkampfs und der Fairness. Wir hoffen, dass im Januar die Rahmenbedingungen eine Fortführung des Ligabetriebes zulassen. Die Mannschaft wird weiterhin trainieren, sofern die Sporthallen noch geöffnet bleiben.

Heir noch einmal der letzte Artikel aus der MZ, weil es für die Panther natürlich aktuell sehr gut lief...

MZ 23112021

WIr wünschen allen Handballfans trotz widriger Rahmenbedingungen einen entspannten 1. Advent und achtet auf eure Gesundheit!  

 

Handball: Panther überrennen die Dachse

Etwas irreführend waren die Vorankündigungen in der Zeitung zum Spielbetrieb am Wochenende. Der Ausfall aller anderen Partien zum "USV-Spieltag" am vergangenen Samstag ließ die Vermutung zu, dass auch die Begegnung in der MOL nicht stattfindet. Die Zuschauer, welche sich trotzdem in der Sporthalle am BIZ einfanden, sahen eine sehr überzeugende Vorstellung der Panther. Noch vom Sieg gegen Bad Blankenburg waren die USVler motiviert, die erfolgreiche Heimspielserie fortzusetzen. In der ersten Hälfte sahen sich die Panther mit einer aggressiven Abwehrkette der Dachse konfrontiert und die eine oder andere Angriffsbemühung der Gastgeber lief ins Leere. So lagen die Panther nach 10 Minuten mit 3:6 im Rückstand. Trotz Unterzahl gelang den Panthern aber vier Minuten später schon der Ausgleich. Drei Strafwürfe und vier Zeitstrafen gegen die USVler konnten die Panther nicht abhalten, durch einen Treffer von Chris Heyer in der letzten Sekunde mit einem Tor in Führung und in die Halbzeit gehen.

Jeder erwartete nun eine ähnlich spannende zweite Hälfte, zumal die letzten beiden Spiele gegen Freiberg mit jeweils einem Remis beendet wurden. Mehr als ein 14:14 ließen die Panther aber nicht mehr zu und erhöhten die Spielgeschwindigkeit. Ein wiederum super aufgelegter Helmut Feger im Tor steuerte den notwendigen Rückhalt in der gut funktionierenden Deckung bei und im Angriff lief es zunehmend besser. Schnelle, gut herausgespielte und sehenswerte Tore wechselten sich ab. Tom Kryszon konnte 10 Treffer beitragen und traf nun fast nach Belieben. Die Panther hinterließen in den zweiten 30 Minuten den Eindruck, dass diese Partie und Handball richtig Spaß machte und die Köpfe für die eine oder andere verrückte Aktion frei waren. Es gelang sicher nicht alles, aber die Hallenser strebten so einen ungefährdeten Erfolg an. Überraschend war letztendlich doch die Höhe des Sieges, wobei das Spielverhalten in der siebenfachen Unterzahl - immerhin 23% der Spielzeit - und die mannschaftliche Geschlossenheit sehr beeindruckend war.

Mit Platz 4 belegen die Panther nun einen der vorderen Tabellenplätze. Es bleibt nun abzuwarten, ob nächste Woche die Auswärtspartie in Aschersleben stattfinden kann. Die Alligatoren unterlagen knapp im Derby gegen die HG 85 Köthen mit einem Tor. Aktuell findet jede Woche eine Absprache zwischen Verband und den Mannschaften der Liga statt, ob die Fortsetzung des Spielbetriebes realisierbar ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt - Hauptsache nicht die Liga und der Handball! 

Bilder gibt es wie immer ab Dienstag auf www.usv-erste-handball.de und auf www.sportdeutschland.tv kann man sich die Begegnung noch mal anschauen. 

                          

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